Keine Angst vor Gespenstern - Saskia Winkler
Ich bin überzeugt, dass auch in euch eine Kraft steckt, mit deren Hilfe ihr ein selbstbestimmtes Leben ohne Angst lebt. Warum ich so sicher bin:
Angst
16816
post-template-default,single,single-post,postid-16816,single-format-standard,ajax_fade,page_not_loaded,,vertical_menu_enabled,qode-title-hidden,qode-child-theme-ver-1.0.0,qode-theme-ver-10.1.1,wpb-js-composer js-comp-ver-5.0.1,vc_responsive,elementor-default
Angst, Überwindung, Selbstvertrauen, Gespenst, Kraft, Verhaltensmuster, Saskia Winkler

Keine Angst vor Gespenstern

Angst – immer wieder ein nicht zu unterschätzender Bestandteil des Lebens. So auch kürzlich für eine meiner Klientinnen: Seit einiger Zeit litt sie unter einem Stalker, der ihr auf Schritt und Tritt folgte und damit ihr Leben von Grund auf veränderte. Sie versteckte sich regelrecht in ihrer eigenen Stadt.

Doch das Schreckgespenst Angst greift nicht nur in solchen nicht ganz alltäglichen Ausnahmesituationen in das Leben ein. Jeder Mensch findet sich mal in der Opferrolle wieder. Das fängt schon klein an, indem ihr Dinge tut, die ihr nicht tun wollt. Und das nur, weil ein anderer euch dazu bringt.

Allerdings kann ich euch sagen: Es gibt ein Licht am Ende des Tunnels. Auch ich habe mich aus einem Leben herausgekämpft, das von Angst und Sorgen geprägt war, mich gegen meinen inneren Schweinehund ebenso durchgesetzt wie gegen Eindringlinge von außen.

Verhaltensmuster erkennen

In meiner Kindheit hatte ich bei meiner wichtigsten Bezugsperson – meiner Mutter – täglich beobachtet, wie sie grundsätzlich tat, was andere ihr sagten, und ihnen nach dem Mund redete. Dieses Verhalten übernahm ich sehr schnell und bauschte es immer weiter auf. Ein gefundenes Fressen für alle Halbstarken, die meinten, sich behaupten zu müssen, indem sie vermeintlich Schwächere kleiner machten als sich.

Diesem Verhaltensmuster folgte ich so lange, bis ich in mir selbst eine Kraft fand, die ich nie erwartet hatte: Die Kraft, nein zu sagen und mich aufrechten Ganges meinem Gegenüber zu stellen. Aus dieser Erfahrung heraus konnte ich meiner Klientin einen klaren Weg aufzeigen, wie sie ihrem Stalker gegenübertreten konnte.

Pushen statt Kuschen

Jetzt mögen viele Stimmen laut werden und sagen: „Ich kann doch nicht einfach auf einen Stalker zugehen. Das ist viel zu gefährlich.“ Doch, sage ich, das könnt ihr. Und solltet ihr auch. Meine Klientin macht es euch vor: Sie kam an den Punkt, an dem sie wütend auf sich selbst und ihre Angst wurde und ihrem Stalker nicht länger die Oberhand lassen wollte.

Sie ging auf ihn zu, wich der unangenehmen Situation nicht länger aus – und überrumpelte ihn damit komplett. Seither geht er ihr aus dem Weg und lässt sie in Ruhe. Sie gewann ihre Freiheit zurück.

Das benötigt natürlich ein enormes Training des Selbstbewusstseins und Vertrauen darauf, dass alles gut wird. Und trotzdem bin ich überzeugt: Nur mit einem solchen proaktiven Standing strahlt ihr aus, dass ihr eine größere Kraft habt als euer Peiniger und das Schreckgespenst Angst.

Der Angst die Stirn bieten

Wenn die Angst sehr tief sitzt, braucht es für diesen Wandel oft den Blick von außen. Daher helfe ich meinen Klienten in Coachings, den Ursprung ihrer Angst zu finden und den Schritt in ihr selbstbestimmtes, aufrechtes Leben zu wagen.

Ist das Fass „Angst“ erst einmal aufgemacht, kann es sein, dass sie wie aus einer geschüttelten Mineralwasserflasche nur so hervorsprudelt. Wenn ihr Blockaden löst, durchlebt ihr daher immer auch Ängste, die ihr vielleicht gar nicht in euch erahnt hattet. Ich weiß jedoch, dass sich das Wagnis lohnt: Auch wenn es kein Spaziergang ist, stellt diese Reise in euer Innerstes einen großen Schritt auf eurem Weg in ein neues Leben ohne Angst dar.

Aufrecht und aktiv gegen die Angst

Meine Erfahrung zeigt, dass ihr euch selbst überraschen und über euch hinauswachsen könnt. Meine Klientin hat endlich wieder einen entspannten Arbeitsweg und parkt angstfrei in ihrer Tiefgarage, in der zuvor noch ihr Stalker auf sie lauerte. Ich führe endlich das Leben, das ich mir seit jeher wünschte, ohne dass ich anderen Rechenschaft darüber ablege oder nach ihrer Pfeife tanze.

Ich frage mich daher immer wieder: Was ist mir wichtiger als die Angst? Und wie komme ich dahin? Indem ihr tätig werdet und euch eurer Angst stellt, entdeckt ihr eine Kraft, die ihr längst in euch tragt – es wird Zeit, vor die Tür zu gehen und sie zu aktivieren.

Saskia Winkler
info@saskia-winkler.de
Keine Kommentare

Sorry, the comment form is closed at this time.